Mehr Frauen in die Parlamente – 50:50 ist zeitgemäß

Mehr Frauen in die Parlamente

Im Vorfeld der Kommunalwahl 2026 setzen die Grünen in Seligenstadt ein klares Zeichen für mehr Gleichberechtigung. Am Samstag, 7. März, informieren sie von 10 bis 14 Uhr auf dem Marktplatz über ihre Ziele. Rund um den Internationalen Frauentag steht die Forderung im Mittelpunkt: Mehr Frauen in die Parlamente.

Wer in hessische Kreistage, Stadtparlamente oder Ortsbeiräte blickt, sieht noch immer: mehr Krawatten als Frauen. Frauen stellen mehr als die Hälfte der Gesellschaft – aber nicht einmal annähernd die Hälfte der Macht.

Ein Blick auf die aktuelle Seligenstädter Regierungskoalition aus CDU und FDP zeigt, wie groß das Problem ist: Der Frauenanteil liegt dort bei unter 20 Prozent. Das bedeutet: Politische Entscheidungen werden überwiegend von Männern getroffen. Das ist kein Zufall, sondern Ausdruck eines massiven Ungleichgewichts.

Und dieses Ungleichgewicht hat konkrete Folgen. Wenn Frauen kaum vertreten sind, geraten ihre Lebensrealitäten ins Hintertreffen. Fragen von Care-Arbeit, Kinderbetreuung, Schutz vor Gewalt oder Altersarmut werden nicht mit der nötigen Priorität behandelt. Es geht daher nicht nur um Repräsentation – es geht um Gerechtigkeit und um die Qualität politischer Entscheidungen.

Für die Grünen beginnt Gleichberechtigung vor Ort – in der Stadtverordnetenversammlung und in den Ausschüssen. „Eine familienfreundliche Innenstadt mit sicheren Wegen, guten Aufenthaltsmöglichkeiten und ausreichend Beleuchtung betrifft den Alltag vieler Frauen unmittelbar“, betont Spitzenkandidatin Silke Rückert.

Deshalb fordern die Grünen: DIE HÄLFTE DER MACHT DEN FRAUEN!
50:50 ist fair, gerecht – und zeitgemäß.

Mit einem Listenkreuz bei BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN wird dieses Prinzip konsequent umgesetzt: Dank verbindlicher Frauenquote sind mindestens 50 Prozent der Listenplätze mit Frauen besetzt. Zudem sind die Grünen die einzige der sechs zur Wahl stehenden Parteien in Seligenstadt, die mit einer Frau als Spitzenkandidatin antreten. Gleichberechtigung ist hier kein Wahlkampfslogan, sondern gelebte Praxis.

Bürgerinnen und Bürger sind eingeladen, am Wahlkampfstand ins Gespräch zu kommen und ein Zeichen für mehr Gleichberechtigung zu setzen.

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