Im Rahmen ihrer aktuellen Sommertour besuchten die Grünen in Alzenau den zentral an der Kahl gelegenen Generationenpark sowie den an die Kahlaue angrenzenden Energiepark. Ziel des Besuchs war es, innovative Konzepte für das Zusammenleben verschiedener Altersgruppen und damit für die Verbesserung der Lebensqualität im Ort kennenzulernen. Der Generationenpark war im Rahmen einer Landesgartenschau als zentrale Investition errichtet worden. Darüber ließen sich die grünen Stadtverordneten aus Seligenstadt informieren.
Der Aufenthalt im Generationenpark unterstrich die Bedeutung von Begegnungsräumen im Grünen, die sowohl ökologische Nachhaltigkeit als auch soziale Interaktion fördern. Ein zentraler Punkt des Austauschs waren dabei die Kosten und der langfristige Nutzen einer Landesgartenschau. Während die zu tätigenden Investitionen und der planerische Aufwand erheblich sind, überwiegen aus Alzenauer Sicht die dauerhaften Gewinne. Silke Rückert, Co-Vorsitzende der Grünen in der Seligenstädter Stadtverordnetenversammlung, stimmte dem zu: „Die Schaffung hochwertiger Grünflächen steigert die Lebensqualität im städtischen Raum dauerhaft und schafft wichtige ökologische Ausgleichsflächen für kommende Generationen. Die Kombination mit einer Landesgartenschau ist vorbildlich.“
Den Abschluss des Tages bildete ein intensiver Austausch über die Aufgaben und die praktischen Erfahrungen der Behinderten- und Inklusionsbeauftragten der Stadt Alzenau, Sabina Prittwitz. Dabei wurde deutlich, wie aufwendig und komplex diese Arbeit ist, da sie eine Vielzahl von Schnittstellen zwischen Verwaltung, rechtlichen Vorgaben, Vereinen, Firmen und den individuellen Bedürfnissen der Betroffenen berücksichtigen muss. Die Delegation informierte sich über die konkreten Herausforderungen bei der Barrierefreiheit im öffentlichen Raum sowie über strategische Ansätze, um eine echte gesellschaftliche Teilhabe für alle Menschen zu gewährleisten.
Roland Krick, sozialpolitischer Sprecher der grünen Fraktion in der Stadtverordnetenversammlung, erklärt: „Alzenau macht deutlich, dass die Benennung einer ehrenamtlichen Inklusionsbeauftragten eine gute Entscheidung war. Damit gibt es eine Verantwortliche für die Belange der Menschen mit Behinderung in der Stadt, die Motor für stetige Verbesserungen ist. So können Schritt für Schritt konkrete Fortschritte erzielt werden. Das kann Vorbild für Seligenstadt sein.“
